Bewerben in der digitalen Welt: Trans4mation erneut Teil des Onkel Sax Bewerbungstrainings
HR Managerin Andrea im Gespräch mit einem Schüler

Wie bereits im letzten Jahr, unterstützte die Trans4mation die von der Intersyst GmbH initiierte Ausbildungskampagne „Onkel Sax“ und führte am 4. März 2020 an der 32. Oberschule in Dresden realitätsnahe Bewerbungsgespräche durch. Den Schülern wird im Rahmen dieser Kampagne die Möglichkeit auf ein 20-minütiges Gespräch mit Unternehmen zu einem Ausbildungsberuf geboten. Im Vorfeld fertigten sie dafür eine vollständige Bewerbungsmappe an, die den Ansprechpartnern zur Vorbereitung auf das Gespräch übergeben wurde. Im Nachgang an das Gespräch erhielten die Schüler Feedback zur Bewerbungsmappe, Gesprächsvorbereitung, Gesprächsführung und Auftreten insgesamt. Dies ist eine einmalige Gelegenheit, da viele Unternehmen dann genau das tun, was sie sonst nicht machen: Es gibt eine ehrliche Meinung ggfls. mit Benennung der Gründe, warum man nicht eingestellt werden würde.

HR Managerin Andrea nahm dabei die 5 Schüler ganz genau unter die Lupe, die sich auf die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bzw. für Anwendungsentwicklung „bewarben“. Die meisten Schüler waren recht aufgeregt. Es wird bei unseren Bewerbungsgesprächen – auch den „echten“ – immer versucht den entspannten Austausch voranzutreiben, was Andrea sehr schnell gelang, sodass sich die jungen Bewerber wohlfühlten.

Interesse zeigen, Fragen stellen

In den Gesprächen fiel erneut auf, dass sich die Schüler nicht wirklich über unser Unternehmen informierten. Dabei ist dies essenziell, wenn man Eindruck hinterlassen möchte. Interesse zeigen, Fragen stellen – ein Must-Do in der Arbeitswelt. Grundsätzlich verliefen alle Gespräche aber recht gut, wenn man bedenkt, dass dies für die Schüler wohl eines der ersten Bewerbungsgespräche überhaupt war. Ein besonderes Highlight war ein Schüler, der sehr IT-begeistert war und selbst schon im privaten Umfeld Erfahrung in diesem Bereich sammelte. Schaute man auf die Noten des Schülers, war dies überhaupt nicht mit der Person zu vereinbaren, die Andrea kennenlernte. Dies zeigt einmal mehr, dass Engagement und Interesse nicht zwingend in den Schulnoten widergespiegelt werden können. Dennoch ist es wichtig, die Schule nicht aus dem Fokus zu verlieren. Denn für viele Unternehmen sind schlechte Noten ein direktes Ausschlusskriterium. Wenn die Noten nachziehen, freuen wir uns sehr auf die Bewerbung des kleinen IT-Profis.

An dieser Stelle möchten wir gern zukünftigen Bewerbern ein paar Tipps für Bewerbung und -gespräch an die Hand geben:

Die Bewerbung

Im Anschreiben sollte Interesse am Unternehmen ersichtlich werden und Lust auf das Kennenlernen machen. Schreib nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Eine Seite ist für das Anschreiben ein guter Richtwert.

Des Weiteren sollte immer nach einem Ansprechpartner gesucht werden. „Sehr geehrte Damen und Herren“ ist ein Fauxpas im heutigen Internetzeitalter. Sollte kein Ansprechpartner auf der Website stehen, schadet ein Anruf keineswegs, um diesen in Erfahrung zu bringen.

Vorbereitung ist das A und O

Das Bewerbungsgespräch ist die Chance, um Fragen zu stellen und zu zeigen, dass man sich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hat. Ist auf der Website etwas ins Auge gefallen, das Unklarheiten hervorruft? Wie läuft die Ausbildung ab? Wo befindet sich die Schule? Mit Fragen wird der Austausch aufrechterhalten und das Unternehmen gewinnt den Eindruck, dass der Bewerber sich wirklich interessiert.

In Bewerbungsgesprächen möchte natürlich auch das Unternehmen die Chance nutzen und den Bewerber besser kennenlernen. Gängige Fragen sind dabei:

Wie bist Du auf den Beruf aufmerksam geworden?

Wie stellst Du Dir den Arbeitsalltag/die Ausbildung vor?

Wie findest Du unseren Internetauftritt? Etc.

Solche Fragen können bereits im Vorfeld geübt werden, sodass man während des Gesprächs nicht ins Stocken kommt und keine Antwort weiß. Frag Dich selbst, was könnte das Unternehmen noch von mir wissen wollen?

Generell ist es immer ein Pluspunkt, wenn sich der Bewerber schon im Vorfeld mit dem Berufsbild auseinandersetzt und eine ungefähre Vorstellung davon hat, welche Aufgaben und Tätigkeiten auf einen zukommen könnten. Dabei helfen u.a. die Website der IHK Dresden sowie Gespräche mit Eltern, Lehrern und Unternehmen, bspw. auf Ausbildungsmessen.

Die Macht der Noten

Man muss kein Einser-Schüler sein, um sich bei Trans4mation bewerben zu können. Dennoch haben wir einen gewissen Anspruch an die Zeugnisse der Schüler. Insbesondere Kopfnoten sollten nicht unterschätzt werden, da sie oftmals darauf schließen lassen inwieweit der Schüler motiviert ist und Eigeninitiative zeigt. Von daher, lass die Schule nicht schleifen!

Digital: Bitte keinen Papiermüll

Im digitalen Zeitalter bewirbt man sich kaum noch mit einer ausgedruckten Bewerbung. Daher sollte man davon absehen, Bewerbungen per Post zuzusenden - lieber per E-Mail. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass sich keine 20 Anhänge in der E-Mail befinden, sondern die Bewerbung im besten Fall in einem PDF-Dokument zugesandt wird.

Möchtest Du Dich bei uns bewerben, schicke Deine Unterlagen bitte an jobs@trans4mation.de

Informationen zu unseren aktuellen Stellen und Bewerbungsverfahren findest Du außerdem unter jobs.trans4mation.de – Sollte dort einmal keine passende Stelle/Ausbildung ausgeschrieben sein, freuen wir uns natürlich auch über Initiativbewerbungen. Wir sind immer auf der Suche nach Perlen und Diamanten.

 

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